Chronik der Bremer Straßenbahn> Wiederaufbau und Wirtschaftswunder


Vom Wiederaufbau über die Wirtschaftswunderjahre (1946 bis 1997)

Teil 1_______Teil 3_______Teil 4

1945-1952 Wiederaufbau
13.06.1945
Die erste Strecke wird wiedereröffnet (Hyazinthenweg – Am Deich).
26.06.1945
Die erste Buslinie der BVG wird wiedereröffnet (Horn – Oberneuland/ Lilienthal/Hauptbahnhof).
01.08.1947
Weibliche und männliche Angestellte im Fahrdienst werden gleich entlohnt.
29.11.1947
Wiedereröffnung der Großen Weserbrücke, Vereinigung von Alt- und Neustadtnetz.
17.03.1949
Linie 3 bis Gröpelingen verlängert
01.11.1949
Linie 8 (Gröpelingen - Burg) auf Oberleitungs-Bus-Betrieb umgestellt, Verlängerung bis Burgdamm
01.10.1951
Einmannbetrieb auf der Linie 22 in der verkehrsschwachen Zeit.
19.06.1952
Linie 12 (Sebaldsbrück – Osterholzer Friedhof) eingestellt.
28.06.1952
Bürgermeister-Smidt-Brücke eingeweiht.
01.10.1952
fester Schaffnerplatz und Fahrgastfluss auf den Buslinien A, B und D
20.10.1952
Zentraler Omnibus Bahnhof ZOB am Hauptbahnhof eröffnet.
 
1953-1966 Mehr Bus, weniger Bahn
01.01.1953
Bremer Straßenbahn übernimmt den Linienbusverkehr von der BVG, BVG führt nur noch Reisedienst durch.
24.01.1953
Erster Straßenbahn-Großraumwagen (Serie 801-805) von LHB in Dienst gestellt.
27.04.1953
Linie 23 in die Neue Vahr eröffnet.
14.10.1955
Erster Gelenkbus in Dienst gestellt.
27.10.1955
Erster dreiachsiger Gelenkstraßenbahnzug (Serie 901-928/1901-1928) in Dienst gestellt.
17.12.1955
Linie 16 bis Grolland verlängert.
01.04.1957
45-Stunden-Woche eingeführt.
05.01.1958
Gastfeldstraße – Kirchweg eröffnet (Linie 6).
25.06.1959
Einweihung der Hauptwerkstatt Flughafendamm.
06.07.1959
Kapitalerhöhung um 5,2 Mio. auf 15 Mio. DM.
16.11.1959
Linie 16 bis Riensberg verlängert.
xx.12.1959
Prototyp des vierachsigen Gelenktriebwagens 401 (Serie 401-479) von Hansa-Waggonbau fertig gestellt.
14.08.1960
Neue Große Weserbrücke eröffnet.
07.11.1960
Betriebshof Neue Vahr eröffnet, Strecke zur Kulenkampffallee in Betrieb (Linie 15).
02.05.1961
Endstelle Neustadtsbahnhof aufgegeben.
06.11.1961
Linie 8 O-Bus auf Dieselbetrieb umgestellt.
06.11.1961
Buslinien über Burgdamm bis Gröpelingen verlängert.
05.11.1962
Die ersten Bauabschnitte des Betriebshofes Neustadt (Flughafendamm) werden eingeweiht, nachdem auf dem Areal der alten Abstellanlage Neuenlande bereits 1959 die neue Hauptwerkstatt errichtet wurde. Seit 1965 ergänzt das Verwaltungsgebäude den Komplex.
21.12.1962
Streckenführung der Linien 2 und 3 über Europahafen aufgegeben.
01.07.1963
Verwaltungsgebäude am Flughafendamm eingeweiht.
11.11.1963
Zwölf neue Einmannbusse von MAN (Metrobusse) auf den Linie 24 und 25 eingesetzt, dazu Einführung von entwertergerechten Sammelkarten, Linie 10 bis Waller Friedhof und Georg-Bitter-Straße verlängert, Strecke in der St.-Jürgen-Straße stillgelegt.
01.05.1964
44-Stunden-Woche eingeführt, Linie 5 (Hemmstraße – Neustadtsbahnhof) eingestellt.
09.11.1964
Streckenführung der Linie 10 über den Panzenberg aufgegeben, neue Führung über die Landwehrstraße.
23.11.1964
Aufbau des Betriebsfunksystems begonnen.
31.05.1965
Linie 7 (Rablinghausen - Findorff) eingestellt.
01.11.1965
Gemeinschaftstarif mit der DB im Verkehr Bremen-Nord – Bremen-Stadt.
03.11.1965
Umsteigestelle vom Markt zur Domsheide verlegt.
xx.11.1965
Erste Straßenbahnfahrerin eingestellt.
03.04.1967
Linie 6 Brill – Gastfeldstr. auf Bus umgestellt.
17.06.1967
Linie 6 Findorff – Brill auf Bus umgestellt.
 
1967-1976 Die neue Linie 1 setzt ein Zeichen
18.06.1967
Linie 1 Arsterdamm – Blockdiek eröffnet (mehr), Linie 4 nur noch Domshof – Horn (mehr), Linien 15 und 16 erhalten die neuen Nummern 5 und 6, Verlängerung der Buslinien über Horn in die Innenstadt.
15.01.1968
15. bis 24. Januar 1968 Demonstrationen gegen Tariferhöhung.
06.10.1968
Linie 1 bis Osterholz verlängert.
01.05.1969
43-Stunden-Arbeitswoche eingeführt.
05.05.1969
Schnellbusverkehr nach Bremen-Nord eingestellt.
04.05.1970
Linie 11 eingestellt.
22.07.1970
NORA-Funkkanal für Funkverbindung nach Bremen-Nord eingerichtet.
04.09.1970
Erster Standardlinienbus in Dienst gestellt.
01.01.1971
Die 41,5-Stunden-Arbeitswoche gilt.
26.02.1971
Strecke in der Gastfeldstraße stillgelegt (zuvor noch Berufsverkehr mit der Linie 26E).
14.06.1971
Grundsatzbeschluss der Bürgerschaft zu einer Verkehrskonzeption, die ein vom Individualverkehr unabhängiges Schnellbahnsystem vorsieht.
26.07.1971
Ausschließlich schaffnerloser Betrieb
10.10.1971
Strecke der Linien 2 und 10 von der Hansestraße in die St.-Magnus-Straße verlegt.
11.10.1971
Erste Buslinie zur Universität eröffnet
11.10.1971
Busverkehr durch die Sögestraße aufgegeben, neue Streckenführung durch den Schüsselkorb.
18.10.1971
Firmenlogo eingeführt
01.05.1972
Linie 4 eingestellt.
02.05.1972
Erste Omnibusfahrerin eingestellt
14.02.1973
Erster Wegmann-Stadtbahnwagen eingetroffen.
07.10.1973
Linie 1 bis Arsten verlängert
13.11.1973
Investitionsvertrag mit der Stadtgemeinde Bremen abgeschlossen
01.10.1974
40-Stunden-Woche eingeführt
03.10.1975
Betriebshof Blumenthal eröffnet
06.10.1975
Linie 10 bis Sebaldsbrück verlängert.
24.11.1975
Linie 10 bis Gröpelingen verlängert
26.09.1976
Linie 6 über Grolland bis Huchting verlängert.
 
1977-1985 Das vorläufige Ende der großen Investitionen
01.01.1977
Erste Fahrpreiserhöhung seit 1968.
06.03.1977
Außerdienststellung der Gelenkwagen-Dreiachser (Serie 901-928/1901-1928) und der ersten Großraumwagen (Serie 801-805).
xx.xx.1977
Erste Partybahn in Betrieb (Wagen 846 heute Museumswagen 917).
xx.xx.1979
Erste Ampeln mit Ansteuerung durch die Straßenbahn.
19.08.1979
Umstellung der elektrischen Weichen auf induktive Ansteuerung.
21.02.1980
Fertigstellung der neuen Umsteigeanlage am Ständer in Blumenthal.
08.04.1980
Neuer Partywagen 442 (heute im Bremer Straßenbahnmuseum) in Dienst gestellt.
01.10.1980
Verkehrsgemeinschaft DB/BSAG.
16.12.1980
Neue Betriebsleitstelle in Betrieb.
01.02.1982
Erste Verkehrsmeisterin ernannt.
xx.08.1982
Übernahme von fünf Gelenkzügen (Serie 400 Wagen 475-479) der stillgelegten Bremerhavener Straßenbahn.
01.07.1984
Flächenzonentarif eingeführt.
01.07.1985
”Blaue Karte” eingeführt.
22.08.1986
Vorstellung des sechsachsigen Wegmann-Tw 561 ”Roland der Riese” (Umbau aus Tw 561 und einer Hälfte des Bw 758).
01.10.1986
Bremer Karte eingeführt.
13.07.1987
Streckenführung über den Domshof aufgegeben, Straßenbahnen fahren durch die Violenstraße.
08.10.1988
Erster Niederflurbus (Serie (4)900) auf den Linien 24, 25 und 30.
 
01.01.1989
Verkehrsgemeinschaft Bremen/Niedersachsen (VBN).
07.1989
Vorlage des neuen ÖPNV-Konzeptes.
11.09.1989
Gründung des Vereines "Freunde der Bremer Straßenbahn e.V." kurz FdBS
10.1989
Einführung des weiß-roten Farbkonzeptes für Straßenbahnen.
 
01.01.1990
38,5-Stunden-Woche eingeführt.
09.02.1990
Erste Niederflurstraßenbahn 801 GT6N (heute im Bremer Straßenbahnmuseum) vorgestellt.
xx.02.1990
Abstellgleis Balgebrückstraße in Betrieb genommen.
xx.xx.1990
Kurz- und mittelfristige Maßnahmen des ÖPNV-Konzeptes beschlossen.
30.03.1990
Großraumwagen 481 und 487 (heute 811 und 827 Museum) scheiden aus dem Liniendienst.
22.06.1990
Triebwagen 481 und Beiwagen 696 (811 und 1806) von 1954 als erste Museumswagen in Betrieb.
06.10.1990
Nachtliniennetz eingeführt.
 
10.1991
Einführung der neuen Dienstkleidung.
xx.xx.1991
Bestellung von 78 Niederflurtriebwagen (Serie 3001 - 3078 Typ GT8N).
 
28.02.1992
Mittelfreigabe für die Einführung eines Rechnergesteuerten Betriebsleitsystems.
01.07.1992
Integration des BSAG-Tarifs in den VBN-Tarif.
01.08.1992
vierstellige Wagennummern 3xxx für Straßenbahnen und 4xxx für Busse.
01.10.1992
Die 37-Stunden-Woche gilt.
xx.xx.1992
Einleitung der Planfeststellung für den ersten Bauabschnitt der neuen Linie 4.
xx.xx.1992
Einführung der Firmenkarte (1. Vertragspartner ist die GEWOBA).
xx.11.1992
Triebwagen 134 von 1904 als zweiter Museumswagen in Betrieb.
06.11.1992
Neue Umsteigeanlage in Gröpelingen in Betrieb.
 
15.10.1993
Vorstellung des ersten Niederflurwagen vom Typ GT8N Nr. 3001.
26.11.1993
Neue Umsteigeanlage Sebaldsbrück in Betrieb.
xx.xx.1993
Verlegung der Gleise vor dem Flughafengebäude (werden erst 1998 in Betrieb genommen).
Winter 1993
Betriebshof Huchting nimmt den Dienst auf (”Modell Huchting”).
 
xx.xx.1994
Einführung des neuen Logos.
Februar 1994
Erste GT8N im Linieneinsatz auf der Linie 2.
xx.06.1994
Einleitung der Planfeststellung für die Linie 6 zur Uni.
Oktober 1994
Der spätere Museums-Triebwagen 446 wird analog zur Partybahn 442 zur „Kinderbahn“ umgebaut.
 
30.03.-01.04.1995
Die Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr AHN, ein europäischer Zusammenschluss der Museumsvereine tagt zum ersten Mal in Bremen. Es ist die 7. Tagung seit Bestehen. Gastgeber sind die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V., FdBS
xx.xx.1995
Einführung des aktuellen Farbkonzeptes.
27.03.1995
Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt der Linie 4.
 
23.09.1996
Baubeginn der Linie 4.
19.10.1996
Linie 3S Gröpelingen – Innenstadt eingeführt.
xx.xx.1996
Rechnergestütztes Betriebsleitsystem RBS zunächst probeweise eingeführt.
 
01.01.1997
VBN wird Verkehrsverbund.
03.03.1997
Baubeginn der Linie 6 zur Universität.
xx.xx.1997
Erster dieselelektrischer Bus in Dienst.
xx.xx.1997
Hansa-Gelenkwagen der (Serie 401-479) außer Dienst.
xx.xx.1997
Altersteilzeit eingeführt.

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Vom Wiederaufbau über die Wirtschaftswunderjahre (1946 bis 1997)