Fahrzeuge> Projekte> Werkstatt Walle - Pferdebahnwagen 23 Teil 5


Die Geschichte, Bergung und Restaurierung des Pferdebahnwagen 23
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08.08.2016

Fotos: V.Hilse / G.Borcherding FdBS

Anbringen der großen Eichenbohlen mit Hilfe der Plattformschablone. Mit den Schlossschrauben werden auch gleich die Stützen des Abschlussbleches befestigt. - Der Schriftzug "Bremer Pferdebahn" ist geplottert und auf Magnetfolie geklebt und zum Test angebracht. Die Schriftart wurde neu gezeichnet und entspricht denen auf Fotos aus dem Jahre 1890.


15.08.2016
Fotos: G.Borcherding FdBS

Wichtiges Detail - das Gestänge der Bremsanlage ist in weiten Teilen fertiggestellt. Auf dem rechten Foto mittig der große Bremshebel, an dessen Enden dann die Zugstangen zu den Bremskurbeln angebracht werden.


22.08.2016

Fotos: V.Hilse FdBS

Oben links die originale Halterung für das Plattformdach. - Der Fußboden der Plattformen wird eingebaut. - Einer der beiden Spiegel, der später das Licht der gegenüberliegenden Lampe reflektiert. Das Muster wurde im maskierten Sandstrahlverfahren in Heimarbeit aufgebracht. Die Rahmen sind Neuanfertigungen, da sie seit dem Umbau zum Beiwagen nicht mehr vorhanden waren.


27.08.2016
Fotos: G.Borcherding FdBS

Die Gardinenstangen samt Halter sind angebracht und die Plattformen haben ihren Lattenbelag erhalten.


30.08.2016
Fotos: V.Hilse FdBS

Der nach unseren Modellen angefertigte Bausatz Sitzbänke ist fertig. Links sieht man die eingepassten Spanten. Auch für die Zugvorrichtung ist uns etwas eingefallen - wofür nicht das Ableben von AT4 gut ist.


01.09.2016
Fotos: G.Borcherding FdBS

Der nach unseren Modellen angefertigte Bausatz Sitzbänke ist fertig. Links sieht man die eingepassten Spanten. Auch für die Zugvorrichtung ist uns etwas eingefallen - wofür nicht das Ableben von AT4 gut ist.


06.09.2016
Fotos: G.Borcherding FdBS

Belegen der beiden Sitzbänke mit den 3,60m langen Mahagoni-Latten. Anhand der ursprünglichen Verfärbung der Seitenverkleidung kann man die absolute Passgenauigkeit erkennen.


06.09.2016

 

12.09.2016________Fotos: G.Borcherding / V.Hilse FdBS

Belegen der beiden Sitzbänke mit den 3,60m langen Mahagoni-Latten. Anhand der ursprünglichen Verfärbung der Seitenverkleidung kann man die absolute Passgenauigkeit erkennen.


14.09.2016

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Beide Gestänge für die Handbremsen warten auf ihre Lackierung. - Die Scheuerleisten sind angebracht und die Ecken angeglichen. Die Schraubenlöcher wurden mit Holzfropfen wieder verschlossen.


19.09.2016

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Die erste Zugvorrichtung ist eingebaut. Spenderfahrzeug der beiden Aufnahmen ist der Arbeitstriebwagen 4. Um zu den anderen Fahrzeugen kompatibel zu sein, wird unter den Plattformen die bewährte Schulz-Hülsen-Kupplung einzubaut, die dann einen für den Pferdebetrieb adaptierten Kopf erhält. - Die vier Radkästen sind fertig.


19.09.2016

 

Fotos: V.Hilse FdBS

Auch die zweite Zugvorrichtung ist jetzt eingebaut. - Die vier Radkästen sind unter den Sitzbänken eingepasst.


23.09.2016

Fotos: V.Hilse FdBS

Die Zugstange mit Kettenübergang zur Handbremse ist eingebaut. - Eine der beiden Zugvorrichtungen, testweise hier vom Gt8N, mit Schulz-Hülsenkupplung. - Danach die erste Probefahrt als Beiwagen.


30.09.2016

 

Fotos: V.Hilse FdBS

Die erste Gewichtsmessung, noch ohne die Plattformbleche und Dächer ergab 2566kg.


21.10.2016

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Das noch vorhandene Plattformdach ist für den Nachbau eines Duplikates und auch seiner Restaurierung zerlegt worden. - Die Holzdübel der Verzapfungen des Hauptdaches müssen für die Zerlegung entfernt werden.


19.11.2016

 

Fotos: M.Kursawe FdBS

Auch Spaß muss sein - ein weihnachtlicher Fototermin.


29.11.2016

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Am Wagen konnten nur sporadisch Arbeiten ausgeführt werden, da die bisherige Werkstatt innerhalb des Gebäudes umziehen musste und noch zusätzlich die HU des Triebwagen 134 anstand. - Der Zustand des Dachbelages aus Segeltuch vor der Demontage.


05.12.2016

Fotos: V.Hilse FdBS

Das marode Segeltuch ist auf beiden Seitendächern entfernt worden. Nach dem Lösen der Abdeckleisten zeigt sich der Sanierungsaufwand. Das Hauptdach ist abgehoben und hat sein Zwischenlager auf dem jetzt als Lore dienenden, ehemaligen provisorischen Fahrgestell gefunden.


06.12.2016

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Jetzt sind auch beide Seitendächer zur Überholung demontiert. Die Pferdebahn ist zum Cabrio geworden.


21.12.2016

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Das Oberdach ist von den Fragmenten der Segeltuchbespannung bereinigt. Die 3,80m langen Trageprofile der Spannten und Fenster sind zur Überholung zerlegt.


11.01.2017

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Die Stützen zwischen den Fenstern, die auch gleichzeitig die Gelenkaufnahmen für die Fenster sind, werden von ihren Farbresten befreit. Sie erhalten bei Bedarf neue Verzapfungen. - Die zehn Spanten des Seitendaches 1. Auch sie sind restauriert und erhalten ihre abgebrochenen Verbindungen zurück. Die schwarz markierten Bohrungen sind die Haltepunkte der Winkel der langen Seitenschilder aus seiner Pferdebahnära. Die vier, leicht versetzten Bohrungen sind aus der Beiwagenzeit und hielten das kürzere "Raucher"-Schild.


16.01.2017

 

19.01.2017________________Fotos: G.Borcherding FdBS

Die Gestelle der beiden Plattformdächer und die Wandkästen für die Petroleumlampen sind fertiggestellt. Bei den Dächern wurde der Rahmen neu angefertigt und bei Seite 2 die alten Spanten wieder verwendet. Das zweite Dach ist komplett neu. - Die Stützen zwischen den Fenstern sind unten mit neuen Verzapfungen versehen. Oben werden sie wieder eingeleimt und verschraubt. - Das Dach Seite 2 ist angeschraubt. Die provisorische Stütze dient dem Ausrichten.


20.01.2017

 

Fotos: V.Hilse FdBS

Auch das Dach der Seite 1 ist nun angebracht.


25.01.2017

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Die originalen Haltewinkel für die Vordächer sind wieder angebracht. - Das große Hauptdach ist zum zwecke der Aufarbeitung und Reparatur der Spanten zerlegt. Wahrscheinlich wird die Schalung durch Neue ersetzt, da starke Verformungen und Risse vorhanden sind.


29.01.2017

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Sonntägliche Studie zur Beschriftung. - Wenn der Linienverlauf komplett in schwarz geschrieben worden wäre, würde die Kleinschreibung nicht wie auf dem Original heller erscheinen. Deshalb glaube ich an die Kombination Horn Rhiensberg Bismarckstr Börse. Der Versuch rechts macht das deutlich.
Nebenbei: Im Aufnahmejahr 1890 ist das Schild fehlerhaft beschriftet worden. Bismarckstr ohne c und Rhiensberg ohne h, was für die damalige Zeit definitiv falsch war. Da sich das Schild an der Seite zur Börse befindet ist auch der Linienverlauf in der falschen Reihenfolge. Es hätte wie auf dem Foto rechts aussehen müssen.


31.01.2017

 

Fotos: G.Borcherding FdBS

Aufarbeiten der Spanten für das obere Hauptdach. Die Farbe aus seiner Gartenlaubenzeit wird abgeschliffen. Danach kann man Schäden wie Brüche und Risse erkennen und reparieren. Aus tieferliegenden Dellen wird die Farbe mit dem Messer herausgekratzt. - Die neuen Lampenkästen sind jetzt an ihrem Einbauort. Es fehlt noch der Messingeinbau für die (Petroleum)-Lampe mit Kaminabzug. Die Front mit Glasrahmen ist bereits fertig - kann aber erst nach Fertigstellung des Daches eingebaut werden.


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Ergänzende Holzarbeiten durch:



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